Fraport als Tummelplatz für Radler

Fraport als Tummelplatz für Radler

28.11.2014

Mit oder ohne Elektroantrieb gilt das Fahrrad als das ziemlich umweltfreundlichste Verkehrsmittel auf Erden. Dagegen findet sich der Luftverkehr eher am anderen Ende der Skala, so praktisch und notwendig er auch sein mag. Der Frankfurter Flughafen versucht nun, beides zu verbinden. Im Interview mit der Plattform „House of Logistics and Mobility" (HOLM) berichtet Fraport-Vorstand Anke Giesen nicht nur, dass auf dem Flughafen derzeit 90 Dienstfahrräder und 20 Lastenräder in Betrieb sind. Sie verrät auch, dass der Luftverkehrsknotenpunkt derzeit die Prüfung eines Radschnellweges unterstützt, mit dem sich freilich nicht nur der Straßenverkehr entlasten ließe. Auch Angebote an Umsteiger im Transkontinentalverkehr stehen im Raum, dahingehend, dass Kunden ihren Aufenthalt für eine Radtour durch die nähere Umgebung nutzen könnten. 

Angesichts der Tatsache, dass bereits jetzt zehn Prozent der Fraport-Fahrzeugflotte elektrisch unterwegs ist, könnte eine Nutzung von E-Bikes für derartige Angebote denkbar sein, zumal damit auch die Reichweite der Ausflüge größer würde. So lange Flugzeuge noch nicht elektrisch fliegen, sind die Passagiere dann wenigstens am Boden mit Strom statt mit Kerosin unterwegs. 

Das komplette Interview mit Anke Giesen kann man hier nachlesen.

 
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