Wir lieben die urbane Mobilität

Wir lieben die urbane Mobilität

12.02.2015

Wir lieben das urbane Leben. Den schnellen Pulsschlag der Metropole genauso wie den ruhigen Fluss der Dinge in einer Kleinstadt. So faszinierend das Gewusel an einem mehrspurigen Kreisverkehr in Frankreich ist, so sehr inspiriert die frühnachmittägliche Stille auf einer Einfallstraße einer Großstadt im Speckgürtel von Frankfurt. 

Und es ist nicht nur die Moblität, die uns begeistert. Nein, es ist das Leben an sich, das so faszinierend ist: der Austausch, die Möglichkeiten und die Gemeinschaft. Genau deshalb hat die frühindustrielle Losung "Stadtluft macht frei" nichts an Strahlkraft verloren. Vielmehr wirkt sie heute auf andere Phänomene ein. Allem Digitalen zum Trotz hat die direkte Kommunikation von Mensch zu Mensch immer noch den höchsten Wert und Nutzen. Stadt = Austausch. 

Damit die Sache mit dem direkten kommunikativen Austausch reibungslos funktioniert, müssen wir in der Stadt mobil sein. Gute Städte ziehen nicht alleine die richtigen Menschen an, sonderrn verstehen es auch, sie in jeder Situation physisch in Bewegung zu halten. Das gelingt im Verbund von Auto, Bahn, Bus, Rad und zu Fuß. 

Dass genau dieser Mobilitätsmix gerade einem massiven Wandel unterworfen ist – davon sind wir bei Klever Mobility überzeugt, und wir gestalten ihn mit unseren Fahrzeugen mit.

Dieser Wandel ist vielschichtig und ein Wandel der verschiedenen Geschwindigkeiten. Während der Bürger tagtäglich und binnen eines Momentes entscheiden kann, sein Auto stehen zu lassen oder statt der Bahn das Rad zu nehmen, sind die Veränderungsgeschwindigkeiten bei Politikern, Verwaltung und Bauherren mitunter deutlich geringer. Und dafür umso anhaltender. So ist die Grundhaltung der Verkehrsplanung zum Thema Radverkehr aus dem 1980er-Jahren im wahrsten Sinne in Beton gegossen und bestimmt das heutige infrastrukturelle Straßenbild. Genauso wie die StVO bis vor wenigen Jahren in Sachen Fahrradbeleuchtung den lichttechnischen Stand der 1930er  in sich trug.

Doch auch in diesen Hochburgen der Schwerfälligkeit ist der Wandel eingezogen. Die Lobbygruppen geben dogmatische Haltungen auf und die Medien nehmen sich dieser Themen an, wie diese Beispiele zeigen: 

In Münster wird ein zweiter Versuch unternommen, einen Radfahrertunnel zu entschärfen. In Wien hingegen wandelt sich die Sicht auf das Parkhaus vom "Garanten für Einkaufsverkehr" zum ungeliebten Kellerkind, wie "Der Standard" berichtet. Ein Filetstück journalistischer Arbeit im Themenkosmos von Stadt, Mensch, Architektur und Kultur ist das Magazin "Stadtaspekte". Es wird vom gleichnamigen Verein aus Berlin herausgeben, und die dritte Ausgabe mit dem Titelthema "Glaube" ist im gut sortierten Zeitschriftenhandel oder online zu finden. Selten wurde die Faszination des Stadtlebens so ansehnlich mit der Reflexion über ihre baulichen Fundamente verwoben. Ein Schmaus für die Sinne! Ein Appetitbeschleuniger für den nächsten Pedelec-Trip durch die Stadt! 

 
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